Lollipop Chainsaw – Mehrspieler Shortcut @ Kollisionsabfrage

Ganz vergessen das Video hier zu verlinken. Der Micha von der Kollisionsabfrage hatte mich zu einem kleinen Videopodcast eingeladen und wir haben ein bisschen über Lollipop Chainsaw gesprochen. Leider streikt meine Internetleitung manchmal ein bisschen, sodass meine Bildqualität nicht die beste ist. Ein richtiges Review tippe ich diese Woche auch noch. Stay tuned.

Watch_Dogs [E3-Videopreview]

Da glaubt man schon nicht mehr daran, dass auf dieser E3 noch irgendwas groß überzeugendes angekündigt wird, doch dann kommt Ubisoft und stellt Watch_Dogs vor. Eine Art Cyberpunk-GTA, das einfach umwerfend aussieht und schöne Ideen parat hat. Kurz zur Story: Nach einer, durch ein Computervirus verursachten Energiekrise entwickelt die US-Regierung ctOS, ein Programm das alle Netzwerke des Landes und auch die Bürger überwacht und Daten sammelt. In Watch_Dog schlüpft der Spieler in die Rolle des Hackers Aiden Pearce, der direkten Zugriff auf Daten und Funktionen von ctOS hat. Dadurch eröffnen sich dem Spieler unzählige Möglichkeiten Aufgaben zu lösen: Blockieren von Mobiltelefonen, hacken von Ampelanlage sind da wohl nur erste Beispiele. Aber was erzähl ich. Schaut euch das Video an und ihr versteht was ich meine.

Bisher ist noch nicht bekannt ob es für alle Konsolen kommt oder ein Exklusivtitel wird. Wenn ich mir den Trailer so ansehe, dann könnt ich mir das Teil aber verdammt gut auf der Wii-U vorstellen. Im Podcast werden wir dann heute oder morgen noch ein bisschen mehr spekulieren.

Lollipop Chainsaw – Valentines Day Trailer

Neuer Trailer zu “Lollipop Chainsaw” von Suda51, dessen Shadows Of The Damned ich im letzten Jahr gefeiert habe. Grindhouse-Trash mit Zombies und Kettensäge. Erscheint übrigens ungeschnitten in Deutschland.

GamesCom 2011 – Resümee

Während ich diese Zeilen schreibe, sitze ich, nach drei anstrengenden Tagen auf Deutschlands schönster Entertainment-Messe, im Zug auf dem Heimweg und denke über mein persönliches Fazit nach. Diese drei Tage rannte ich vermutlich mit einem grenzdebilen Grinsen durch die Hallen, denn es gab viel zu sehen, viel zum Ausprobieren und ich traf vermutliche zwei Drittel meiner Twitter-Timeline. Es ist nochmal eine ganz andere Atmosphäre, wenn man die Gesichter zu den Avataren sieht und face to face mit ihnen diskutieren kann. Daher waren meine Highlights gar nicht die vorgestellten Spiele, sondern die vielen Treffen mit den Podcastern und Bloggern der deutschen Gaming-Landschaft. Vor Allem das GamesCom Blogger Meeting, organisiert von Kristin (Zockwork Orange) und Manu (Manu spielt), hat großen Spaß gemacht und auch an dieser Stelle möchte ich mich nochmal bei den beiden für Idee und Durchführung bedanken.

Meine persönlichen Highlights im Bereich der Games, waren definitiv Risen 2, Diablo 3, Batman: Arkham City und Prey 2. Ebenfalls gut gefallen hat mir der KoOp Modus von Modern Warfare 3, sowie das etwas unübersichtliche, aber optisch sehr gelungene Rayman Origins, ein Vier-Spieler Platformer im Stil von New Super Mario Bros. (Wii) oder Little Big Planet. Enttäuschend für mich: Star Wars: The Old Republic und Nintendo ohne WiiU, dafür endlich mit vielen neuen Titeln für den 3DS (Luigi’s Mansion, Super Mario 3D Land, Mario Kart 3D), dessen Kauf sich so langsam dann doch zu lohnen scheint.

Jetzt werde ich die Füße hochlegen und Anfangen die Stunden bis zur GamesCom 2012 zu zählen.

GamesCom Tag #3: Aerosoft + Gewinnspiel [UPDATE]

Halle 9 ist definitiv kein Ort der Ruhe. Hier befinden sich die Stände der nächsten MMO-Generation: Frogster versucht mit lauter Musik und schreienden Moderatoren die Kiddies für 08/15-Titel zu begeistern, NCsoft präsentiert den jauchzenden Massen das heiß erwartete Guild Wars 2 und irgendwo dazwischen finde ich einen kleinen kuriosen Stand, der so gar nicht ins Bild der bunten, actiongeladenen Kullisse passt. Aerosoft, eine kleine Entwicklerfirma aus meinem Heimatort Paderborn Sie stellen Simulationen aller Art, sowie AddOns für den  Microsofts Flugsimulator her und ich nutze einen ruhigen Moment, schnappe mir den Entwickler / Support Assistenten Fabian aka @_smirk für ein kleines Interview und befrage ihn zu seiner Arbeit und seinen persönlichen Eindrücken von der GC11.

Freundlicherweise hat mir Fabian zugesagt,  dass ich drei Exemplare des besten Spiels der GamesCom verlosen darf (Zitat yesnocancel): Omsi – der Omnibus-Simulator! Nach Aussagen von diversen ProGamern ist er  anspruchsvoller als Need For Speed und actionreicher als GTAIV. Auch die Bewertungen auf Amazon sprechen für sich, denn da fährt OMSI – Der Omnibussimulator Bestnoten ein.
Ihr könnt ein Exemplar gewinnen und alles was ihr dafür tun müsst ist einen Kommentar hinterlassen, in dem ihr beschreibt warum ihr so gerne Bus-Simulatoren spielt. Denkt daran eure eMail anzugeben. Mitmachen könnt ihr bis einschließlich dem 31.8.2011.

Update: Sooooo, ich habe die drei Keys per Random.org aus 7 Kommentaren ausgelost und Bus fahren dürfen ab jetzt: Freddi, Matt F. und der Barto! Key und Download Link finden sich die Tage in eurem Postfach. Hup Hup!

GamesCom Tag #2: Wildstar

Als gäbe es nicht schon genug MMORPGs auf dieser Welt, bringt der Guild Wars Publisher NCsoft das von Carbines Studios entwickelte Wildstar auf den Markt und beim ersten Hingucken möchte man schon die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Wildstar kommt im bunten Comiclook daher und selbst farbenblind könnte ich die offensichtliche Ähnlichkeit zu Blizzards Flagship World Of Warcraft nicht abstreiten. Doch jeder hat eine Chance verdient, denke ich mir und erstelle einen einen Explorer, offenbar die Krieger-Klasse in Wildstar und bin überrascht: Die Grafik sieht trotz des Comiclooks einigermaßen zeitgemäß aus und auch die Animationen der Kämpfe sind alles andere als langweilig, jedoch ebenso überladen wie beim eben erwähnten Konkurrenzprodukt.

Die Welt, in der ich mich bewege, ist eine Mischung aus Sci-Fi und Fantasy, sieht bisher relativ stimmig aus und auch das Leveldesign kann sich sehen lassen. Während einer Quest muss ich einen Berg besteigen um eine Antenne anzubringen, als mich beim Aufstieg eine Lawine erfasst, mich von den Füßen reißt und Schaden verursacht. Stimmig! Die Kämpfe sind nichts Besonderes, MMO-typisch halt, mit der Ausnahme, dass man Angriffen der Gegner ausweichen kann.

       

Nach einigen Quests interessiert es mich nun doch ein bisschen und mir kommen einige essentielle Fragen in den Sinn. Ich werde von den Hostessen freundlich an den Lead Technical Artist verwiesen, der gewillt ist ein paar Fragen zu beantworten und auch sehr an meinem Eindruck interessiert war. Viel konnte ich dem guten Mann dann aber nicht entlocken. Ich erfahre, lediglich dass man bisher dazu tendiert Wildstar nicht als Free2Play Titel anzubieten, sondern sehr wahrscheinlich das typische Abo-Modell fahren wird. Meine wichtigste Frage, inwiefern PvP eine Rolle spielen wird, will man mir nicht beantworten: “It’s still top secret!” Mein erster Eindruck ist eigentlich recht positiv, doch machen wir uns nichts vor: Hier wird eindeutig versucht auf den WoW-Zug aufzuspringen, wie es schon Runes Of Magic versucht hat. Steuerung, Comicoptik und das generelle Design der Spielwelt tragen ihren Teil zu diesem Eindruck bei. Für absolute MMO-Süchtlinge wird sich ein Blick aber lohnen.

GamesCom Tag #2: Diablo III

Disclaimer: Dieser Artikel kann Spuren von Fanboytum enthalten.

Heute hatte ich die Gelegenheit das heiß erwartete Diablo 3 anzutesten. Eine halbe Stunde Spielzeit wurde mir von ActivisonBlizzard gewährt und ich stürzte mich erwartungsvoll in den Kampf. Im Unterschied zur Demo vom letzten Jahr sind diesmal übrigens alle Klassen spielbar. Ich entschied mich für den Mönch, der im Grunde eine Art Kampfmagier ist. Auf der linken Maustaste, ganz diablotypisch, findet sich mein Hauptangriffszauber, der 300% Waffenschaden als Blitzschaden verursacht, aber kein Mana verbraucht. Mana benötige ich jedoch für weitere Zauber, wie z.B. einen Heilspruch oder eine Fähigkeit, die alle Gegner in einem kleinen Radius um mich herum für ein paar Sekunden paralysiert. Der war auch bitter nötig, denn die “Kultisten”, mit denen ich mich herumplagte, waren zahlreich. Beide Maustasten sind wie üblich frei belegbar. Die weiteren Fähigkeiten, die man frei in einer Aktionsleiste ablegen kann, machen die Kämpfe eindeutig abwechslungsreicher als noch in Diablo 2. Das typische Hack’n'Slay Gefühl leidet darunter aber auf keinen Fall.

Bing!

Stufenaufstieg. Das Talentsystem scheint noch ähnlich zu sein wie schon in Diablo 2, bereits erlernte Fähigkeiten lassen sich weiter mit Talentpunkten verstärken, ist jedoch nicht mehr in Skill-Bäume aufgeteilt. Ich entschied mich für eine Aura, die an allen angreifenden Feinden Schaden verursacht.

 

Inventar und Charakterbildschirm bleiben schlicht und übersichtlich, neu ist jedoch das Lore-Menü. Während des Spielens findet man in Truhen, Bücherregalen oder Lesepulten Schriftrollen oder Bücher, die dort abgelegt werden und Hintergrundgeschichten der Welt preisgeben. Schön: Die Texte sind auch vertont und werden von einem Erzähler vorgelesen.

Auch das Leveldesign trägt positiv zur Atmosphäre bei. Mein armer Mönch musste Flammen ausweichen, die aus dem Boden unter ihm schossen, an Klingen in der Wand vorbeihuschen und beim Plündern von Truhen vorsichtig sein, dass ihn keine von oben herabschnellenden Nagelbretter zermanschen. Der erste Eindruck war also absolut positiv, das Spiel läuft rund und sieht auch schon sehr fertig aus. Ich bin wohl jetzt schon ein bisschen süchtig. Im übrigen wurde auf der Blizzard-Pressekonferenz angekündigt, dass die Betaphase bereits im September starten wird, sowie der “Inferno” Modus vorgestellt, der neben Normal, Albtraum und Hölle, der vierte Schwierigkeitsgrad ist und die einzige Möglichkeit ist seinen Charakter auf das Maximal-Level zu bringen.

GamesCom Tag #2: Risen 2

Wenn der laut schreiende Animateur seine T-Shirts und Plastikfiguren verteilt und das Mikrofon an die Entwickler von Risen 2 abgegeben hat, ist es tatsächlich möglich, Informationen zum Spiel zu bekommen, anstatt sich zwischen “Hände hoch, wer noch kein Poster hat” und “Seid ihr gut drauf!?” zu fragen, ob es das denn wirklich wert ist. Geduld wird belohnt, und so drangen ein paar interessante Neuigkeiten durch.

Kurz zur Einordnung: Risen, erschienen 2009, ist der inoffizielle Nachfolger der Gothicreihe, deren Titel zu den atmosphärisch dichtesten Open-World-Rollenspielen zählen. Den Entwicklern Piranha Bytes gelingt es dabei immer wieder, eine Spielwelt zu erschaffen, die lebendig und dreckig wirkt und es wert ist, erforscht zu werden. Mit einem soliden Kampf- und Charakterentwicklungssystem ergeben sich so Rollenspiele, die für längere Zeit fesseln.

Vom mediterranen Fantasysetting aus dem ersten Teil wurde nun der Fokus in eine karibikartige Piratenwelt verlagert. Wie schon im Addon zu Gothic 2 wird es also möglich sein, bei den Piraten anzuheuern. Mindestens zwei Fraktionen kennen wir also schon, die Piraten und die aus dem ersten Teil bekannte Inquisition. Darüber hinaus soll es weitere Fraktionen geben, für die man sich entscheiden kann. Anders als im ersten Teil hat dies auch Auswirkungen darauf, wie wir von den anderen Fraktionen behandelt werden.

Die Welt ist dabei unterteilt in verschiedene Inseln, zwischen denen per eigenem Schiff gereist werden können soll. Innerhalb einer Insel kann jeder bereits besuchte Ort per Schnellreisesystem angewählt und besucht werden. Hier scheinen sich die Entwickler dem weichgespülten Massenmarkt beugen zu müssen und erweitern ihr Spiel um Komfortfunktionen, die es vorher so nicht gab: Um zu einem bestimmten Ort schneller zu kommen als zu Fuss, musste bisher erst die jeweilige – meist gut versteckte – Teleportationsrune gefunden werden.

Die Charakterentwicklung ist serientypisch relativ frei, und man kann, wenn man den richtigen Lehrer findet, jedes seiner Attribute steigern und ist nicht durch Klassenwahl eingeschränkt. Es gibt nun zum ersten mal Schusswaffen, und so kann man auch mit den Mechaniken des Spiels voll dem Piratensetting folgen. Dazu passt, dass Gold ein wichtiger Gameplaybestandteil werden soll. War Gold schon immer recht wichtig, etwa um den Lehrer zu bezahlen, der die eigenen Fähigkeiten steigert, dreht sich als Pirat das Leben noch mehr um harte Währung.

Das Magiesystem wird geändert, die Elementarmagie fliegt raus. Stattdessen wird auf Nachfrage große Geheimniskrämerei betrieben, welche Art von Magie verwendet werden kann. Das fünfte Attribut im Charakterfenster war während des Anspielens am Risen-Stand dann auch mit “GEHEIM” umschrieben, die Voodoopuppe als Icon lässt aber doch mit ziemlicher Sicherheit auf etwas wie Voodomagie als Magieform schließen.

Der erste Eindruck beim Anspielen war durchweg positiv, das ganze Spiel ist wesentlich polierter als noch der erste Teil in der ersten Präsentation, der ja bereits durch seine fehlenden Bugs auffiel. Besonderes Augenmerk wurde dabei auf die Animationen gelegt, und zum ersten Mal in der Piranha Bytes-Geschichte wurde Motion Capturing statt der sonst üblichen händischen Keyframe-Animation eingesetzt. Das ist sichtbar. Oh Boy, Risen 2 sieht gut aus, wesentlich besser als der Vorgänger. Ich war wirklich überrascht, wie auf so einem kleinen Stück wie dem Demogebiet derart viel Atmosphäre erzeugt werden kann; sogar die Feldarbeit zum Beginn des zweiten Gothicteils ist wieder dabei. Zwar Trivial, aber extrem immersiv. Die Beleuchtung macht einen großen Schritt nach vorne, ist aber noch nicht final. Neu ist auch, dass sich NPCs, die sich der Gruppe anschließen, nicht nur möglichst intelligent verhalten, sondern auch in Gespräche mit anderen NPCS einmischen können und so nicht nur im Kampf verstärkendes Beiwerk sind oder für eine Quest eskortiert werden müssen, sonder tatsächlich zu lebendigen und interessanten Personen werden. So die Theorie. Ob das wirklich so funktioniert, wie vollmundig angekündigt, darf naturgemäß zumindest angezweifelt werden. Ich bin gespannt! Was funktioniert wie gewohnt ist dagegen, dass die Einwohner der Inselarchipels Diebstahl oder andere Gesetzesverstöße bemerken und entsprechend reagieren. Das wird ausgeweitet, und so wird etwa der fast unbekleidete Held von den Wachen beim Versuch, den Gouverneur zu sprechen, zuerst gewarnt, möglichst schnell das Weite zu suchen, dann angegriffen; trägt er dagegen die richtige Kleidung, darf er passieren.

Ein größerer Kritikpunkt des ersten Risen-Teils betraf die Handlung, die sich fast komplett in den ersten zwei Kapiteln abspielte und sich in Kapitel drei und vier so zuspitzte, dass fast nur noch einzelne Dungeons zu betreten waren und Nebenquests in der ganzen Welt fehlten. Björn Pankratz, Lead Game Designer von Piranha Bytes, wurde denn auch nicht müde zu betonen, dass der Fehler nicht wiederholt würde und sich die Welt wie die Handlung über die Kapitel immer weiter ausweite. Auch – und das hat schon in Gothic 2 die Welt sehr lebendig gemacht – sollen sich wesentliche Teile der Welt zwischen den Kapiteln ändern, und so lohne es sich immer, bereits besuchte Gebiete nochmals zu betreten.

Die Welt betreten wird man dann auch schon Anfang 2012 können, im ersten Halbjahr soll das Spiel erscheinen. Angesichts des ausgereiften Zustands des Spiels scheint das auch durchaus realistisch.

GamesCom Tag #1

Mittwoch, 5:30: Unsanft reißt mich mein Wecker aus abstrusen Träumen. Wäre es ein normaler Tag, würde ich vermutlich noch ein oder zwei oder vier Stunden snoozlen. Heute nicht. Heute ist ja GamesCom. Mein erstes mal auf dem Pressetag. Ich mache mich also übermüdet, aber guter Dinge und mit Kaffee und Brötchen bewaffnet auf den Weg zum Bahnhof. Verwirrt stehe ich dann einige Stunden später im Pressezentrum, kenne den genauen Ablauf noch nicht. Der Besuch erweist sich als unnötig. Das Ticket reicht und weitere Maßnahmen sind nicht nötig.

Da ich keine Termin bei Publishern gemacht habe, kann ich mich also entspannt auf meinen ersten Streifzug durch die Messehallen machen. Mein erster Stop führt mich zu Batman: Arkham City. Nach einer angenehm kurzen Wartezeit darf ich 15 Minuten mit Catwoman und dem dunklen Rächer herumstreifen und die üblichen Schurken vermöbeln. Viel hat sich gegenüber dem Vorgänger nicht geändert. Die Steuerung geht wieder locker von der Hand und lediglich ein paar Kombos sind neu und, man verzeihe mir wenn das im ersten Teil auch schon so war, ich kann jetzt die Gegner mit dem Enterhaken direkt zu mir ranziehen. Die GC-Demo startet mit einem Catwoman-Part, der mir gut gefiel, denn die Katzenlady ist mindestens genauso schlagkräftig wie ihr Fledermaus-Kollege und kann sich zusätzlich mit einer Peitsche zur Wehr setzen. Grafisch hat sich im nicht viel getan, was mich persönlich aber nicht sonderlich stört. Die Stadt ist düster und dreckig und jetzt frei begehbar. Ein Kompass zeigt den Weg zum nächsten Ziel, so dass ihr euch nicht in den Häuserschluchten verlaufen könnt.

Es folgte ein kurzes Intermezzo mit Risen 2, das ich aber heute nochmal länger antesten werde und stelle mich danach für Star Wars: The Old Republic an. Hier die erste Enttäuschung für mich. Das neue MMO von Bioware wirkt unfertig und veraltet. Die Grafik ist nicht mehr zeitgemäß und viel zu bunt. Die Animationen wirken billig, die Gesichter sind häßlich und sehen nicht besser aus als in einem Knights Of The Old Republic von vor ein paar Jahren. Die Steuerung gebietet zwar einen leichten Einstieg, Spaß machten mir die kurzen 15 Minuten, die ich mit meinem Schmuggler herumlaufen konnte, aber nicht.

Zusammen mit den Kollegen von Zockwork Orange ging es dann zu Skyrim. Leider wurde uns hier auch nur der 30 Minuten Showreel gezeigt, den auch die normalen Besucher der GC zusehen bekommen. Es handelte sich um die Xbox Version, die zwar grafisch durchaus okay aussieht, aber weit unter meinen Erwartungen zurück bleibt. Die Szenen waren absolut kampforientiert und von Rollenspiel-Elementen gab’s fast nichts zu sehen. Hier lässt sich sagen, dass sowohl Steuerung als auch Menü-Führung deutlich auf die Konsole ausgelegt zu sein scheint. Neu ist hier, dass man jetzt beide Hände des Charakter steuern kann. Mit der rechten Schultertaste steuert ihr eure Haupthand-Waffe oder einen Zauber, mit der linken euer Schild, eine zweite Waffe oder könnt einen weiteren Zauberspruch wirken. Bisher wirkt es also sehr action-orientiert und ich hoffe, dass der Rollenspiel-Anteil nicht zu kurz kommt.

Später war ich dann noch zu Gast im Rund… um Podcast bei @Eisenseele, in dem ihr hören könnt was ich zu Mass Effect 3 und meinem ersten Tag als Blogger auf der GC zu sagen habe.