GamesCom Tag #2: Diablo III
Disclaimer: Dieser Artikel kann Spuren von Fanboytum enthalten.Heute hatte ich die Gelegenheit das heiß erwartete Diablo 3 anzutesten. Eine halbe Stunde Spielzeit wurde mir von ActivisonBlizzard gewährt und ich stürzte mich erwartungsvoll in den Kampf. Im Unterschied zur Demo vom letzten Jahr sind diesmal übrigens alle Klassen spielbar. Ich entschied mich für den Mönch, der im Grunde eine Art Kampfmagier ist. Auf der linken Maustaste, ganz diablotypisch, findet sich mein Hauptangriffszauber, der 300% Waffenschaden als Blitzschaden verursacht, aber kein Mana verbraucht. Mana benötige ich jedoch für weitere Zauber, wie z.B. einen Heilspruch oder eine Fähigkeit, die alle Gegner in einem kleinen Radius um mich herum für ein paar Sekunden paralysiert. Der war auch bitter nötig, denn die “Kultisten”, mit denen ich mich herumplagte, waren zahlreich. Beide Maustasten sind wie üblich frei belegbar. Die weiteren Fähigkeiten, die man frei in einer Aktionsleiste ablegen kann, machen die Kämpfe eindeutig abwechslungsreicher als noch in Diablo 2. Das typische Hack’n'Slay Gefühl leidet darunter aber auf keinen Fall.
Bing!
Stufenaufstieg. Das Talentsystem scheint noch ähnlich zu sein wie schon in Diablo 2, bereits erlernte Fähigkeiten lassen sich weiter mit Talentpunkten verstärken, ist jedoch nicht mehr in Skill-Bäume aufgeteilt. Ich entschied mich für eine Aura, die an allen angreifenden Feinden Schaden verursacht.
Inventar und Charakterbildschirm bleiben schlicht und übersichtlich, neu ist jedoch das Lore-Menü. Während des Spielens findet man in Truhen, Bücherregalen oder Lesepulten Schriftrollen oder Bücher, die dort abgelegt werden und Hintergrundgeschichten der Welt preisgeben. Schön: Die Texte sind auch vertont und werden von einem Erzähler vorgelesen.
Auch das Leveldesign trägt positiv zur Atmosphäre bei. Mein armer Mönch musste Flammen ausweichen, die aus dem Boden unter ihm schossen, an Klingen in der Wand vorbeihuschen und beim Plündern von Truhen vorsichtig sein, dass ihn keine von oben herabschnellenden Nagelbretter zermanschen. Der erste Eindruck war also absolut positiv, das Spiel läuft rund und sieht auch schon sehr fertig aus. Ich bin wohl jetzt schon ein bisschen süchtig. Im übrigen wurde auf der Blizzard-Pressekonferenz angekündigt, dass die Betaphase bereits im September starten wird, sowie der “Inferno” Modus vorgestellt, der neben Normal, Albtraum und Hölle, der vierte Schwierigkeitsgrad ist und die einzige Möglichkeit ist seinen Charakter auf das Maximal-Level zu bringen.












Ich hab es auch antesten dürfen und fand, dass es genau das ist worauf man gehofft hat. Ich bin froh, dass sie das Skillsystem verändert haben, es bringt deutlich mehr Tiefe rein und gibt die Möglichkeit einen individuellen Helden zu generieren. Ich war sehr begeistert von den Sockets für die Spells, auch wenn ich gemerkt habe, dass das neuerdings ein Trend in allen Games ist, seine Spells mit irgendwas noch weiter zu verändern.
Das haben sie ja schon seit Burning Crusade in WoW drin mit den Inschriften. Find ich aber cool, so hat jeder Char einen individuellen Charakter. Wird zwar nachher eh wieder so “State Of The Art”-Skillungen geben, aber für den Anfang kann man viel rumprobieren. Hab noch gar nichts gelesen bezüglich umskillen, weiß jemand ob das Möglich sein wird?